Ganz schön was los an der Nordsee

Matthias Pohl

Drei Möwen

An der Nordsee

An der Nordsee ist die Welt noch in Ordnung. Neben der unberührten Naturlandschaft bietet das erfrischende Klima mit seinen Watten, Wiesen, Leuchttürmen und stürmischer See dem Besucher dieses unberührten Urlaubsgebietes einen großen Erholungsfaktor. Bremerhaven gilt als der größte europäische Fischereihafen. Der Alltag vergangener Zeiten an der Nordsee wird im Freilichtmuseum Speckenbüttel geschildert. Jedes Jahr lassen sich Tausende von Touristen vom strengen Charme Ostfrieslands verzaubern. In gemütlichen Teestuben genießen die Urlauber das friesische Nationalgetränk oder in Emden besuchen sie die Kunsthalle und das original Otto-Huus.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke gilt als Markenzeichen von Wilhelmshaven. Touristen sind fasziniert vom quirligen Treiben im großen Hafen. Am Südstrand laden das Wattenmeer-Nationalparkzentrum und das Deutsche Meeresmuseum zu einem Besuch ein. Zu den beliebtesten Urlaubsorten an der Nordsee gehört die Stadt St. Peter Ording. Der breite Sandstrand mit seinen Stelzenhäusern ist eine beliebte Attraktion. Im Eiderstedter Heimatmuseum kann man viel über die Region erfahren. Bei einem Aufenthalt auf den Nordfriesischen Inseln erlebt man die Nordsee von ihrer ursprünglichsten Seite. Ein Autozug bringt Urlauber auf die Insel Sylt. In Westerland erwartet den Besucher ein vielfältiges Freizeitangebot. In Kampen dominieren malerische Reetdachhäuser die Landschaft. Besonders idyllisch ist der Urlaub auf der Insel Föhr. Im Friesischen Museum in Wyk und im Friesendom (Kirche St. Johannis) in Nieblum lernt man die bewegte Inselgeschichte kennen.

Schafe auf dem Deich in Ostfriesland

Ostfriesland

Die ursprüngliche Urlaubslandschaft Ostfrieslands findet sich an der niedersächsischen Nordseeküste zwischen Dollart und Jadebusen. Von den fruchtbaren Mooren bis zur sandigen Geestlandschaft erkennen wir die Weite dieser reizvollen Landschaft. Ostfriesland wird vor allem von Strandurlaubern besucht, die an den Stränden ideale Bedingungen vorfinden. Die malerischen Küstenorte strahlen maritimes Flair aus. Vor allem Radfahrer haben ausgezeichnete Möglichkeiten. Wer die Region bereist, wird auch die gemütlichen Teestuben besuchen. Entlang der Störtebeker Straße können die Sehenswürdigkeiten Ostfrieslands erkundet werden. In Ostfriesland lohnen die alte Hafenstadt Leer, Ostfrieslands Kulturhauptstadt Emden oder die zweitgrößte Stadt Aurich einen Besuch.

Sehenswertes in Ostfriesland

In Ostfriesland gibt es viel zu sehen. Was wäre die ostfriesische Küste ohne ihre zahlreichen Leuchttürme, die sofort Fernweh wecken. Ein Muss für alle Kunstliebhaber ist ein Besuch der Kunsthalle in Emden. Dort sind Bilder der Expressionisten ausgestellt, zum Beispiel von Emil Nolde und Max Pechstein. Das Otto Huus in Emden ist einem der berühmtesten Ostfriesen, dem Komiker Otto Waalkes, gewidmet. Neben seinen zahllosen Skizzen, humorvollen Büchern und Filmen erfährt man viele interessante Details über die bewegte Karriere des Künstlers. In Jever muss man einfach das Schloss besuchen. Im Miniaturland in Leerane kann man detailgetreue Modelle aus der Region Ostfriesland bestaunen und die Landschaft auf Knopfdruck zum Leben erwecken. Eine weitere Besonderheit ist die Nationalparkstation in Norddeich, denn hier kann man ehrenamtlichen Helfern bei der Pflege der süßen Robbenbabys über die Schulter schauen.

Norderney Promenade

Ostfriesische Inseln

Die Ostfriesischen Inseln erstrecken sich entlang der niedersächsischen Nordseeküste. Auf den Inseln wird der Lebensrhythmus von den Gezeiten diktiert. Die breiten Sandstrände und das gesunde, erfrischende Klima der Nordsee machen die Inseln zu einem der beliebtesten Urlaubsgebiete Deutschlands. Die Inseln sind Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Geführte Wattwanderungen machen die Besucher mit der reizvollen Landschaft vertraut.

Sehenswertes auf den ostfriesischen Inseln

Borkum ist die größte der ostfriesischen Inseln. Die Stadt Borkum vermittelt kleinstädtisches Flair und verfügt über ein interessantes Heimatmuseum und einen Leuchtturm aus dem 16. Jahrhundert. Versäume nicht das beliebte Nordsee-Aquarium, in dem Du Hummer, Katzenhaie und Korallen beobachten kannst. Die autofreie Insel Juist ist extrem schmal und verfügt über herrliche Sandstrände. Aber auch das Meerwasser-Erlebnisbad macht bei schlechtem Wetter Spaß. Die Geschichte der Inseln kann man im Küstenmuseum erkunden. Auf Norderney herrscht weltliches Inselflair, aber es gibt auch größere Waldgebiete. Mach einen Abstecher zum Leuchtturm, der das Markenzeichen der Inseln ist. In der Sternwarte erfährt man viel über die Sternbilder an der norddeutschen Küste. Die ostfriesische Insel Baltrum ist besonders ruhig und idyllisch gelegen. Im Nationalparkhaus erfährt man alles über das Wattenmeer, ein Gezeitengebiet entlang der Küste. Spannend ist hier auch ein Rundgang auf dem Gezeitenpfad, der mit 7 km und 18 Informationsstationen zum Mitmachen einlädt.

Westerhever Leuchtturm

Nordfriesland

Nordfriesland beeindruckt Besucher mit seiner vielfältigen Küstenlandschaft. Hier kann man erholsame Ferien abseits des Massentourismus verbringen. Aktive Erholung und Entspannung sowie ein reichhaltiges Besichtigungsprogramm sind garantiert. Die Ferienregion Nordfriesland gehört zu den ursprünglichsten Urlaubszielen Deutschlands, und man kann sich dem rauen Charme der Region kaum entziehen. Strandurlauber sind in Nordfriesland in ihrem Element, und auch der Wellnesstourismus ist in dem gesunden, belebenden Klima sehr gefragt. In Husum empfängt die Fischerin Tine die Gäste auf dem Marktplatz. Im malerischen Hafen werden die leckersten Krabbensandwiches Nordfrieslands angeboten. St. Peter Ording ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Region. Am breiten Sandstrand stehen die charakteristischen Häuser auf Stelzen.

Sehenswert in Nordfriesland

Nordfriesland empfängt seine Gäste mit einer Reihe von interessanten Sehenswürdigkeiten. Besuchen Sie das Ostenfelder Bauernhaus, das älteste Freilichtmuseum Deutschlands. Im Schifffahrtsmuseum in Husum kommen Liebhaber von Schiffen und Meer auf ihre Kosten. Fans des norddeutschen Autors Theodor Storm finden in seinem Haus in der Husumer Innenstadt viele Objekte aus dem Nachlass des Autors. Der Wasserturm ist zu einem Markenzeichen der Stadt geworden und bietet mit seiner Aussichtsplattform einen schönen Ausblick auf die Umgebung. In St. Peter Ording empfängt Dich das Bernstein-Museum mit vielen Beispielen des "Goldes des Nordens". Ein Besuchermagnet ist auch das Hochwasserwehr an der Eider. Sie verhindert, dass zu viel Meerwasser in die Eider strömt, das eine Überschwemmung verursachen würde.

Leuchtturm Sylt

Nordfriesische Inseln

Die nordfriesischen Inseln liegen vor der Westküste Schleswig-Holsteins. Besonders für Aktivurlauber und Erholungssuchende ist die Ferienregion ideal. Sie genießen eine unberührte Landschaft, die von den großen Touristenströmen weitgehend verschont bleibt. Sylt ist die beliebteste der Inseln und kann mit dem Autozug erreicht werden. Das Strandbad Westerland bietet reizvolle Kontraste zwischen der breiten Kurpromenade und der malerischen Dorfkirche St. Niels. Auf Föhr finden Urlauber hübsche friesische Häuser und zahlreiche alte Kirchen. Amrum ist die südlichste der nordfriesischen Inseln. Hier können Urlauber einen ruhigen Aufenthalt genießen. Vom Hafen von Wittdün legen Ausflugsschiffe von der Insel aus in Richtung Festland ab.

Sehenswert auf den Nordfriesischen Inseln

Bei den vielen Sehenswürdigkeiten, die es auf Sylt zu sehen gibt, zieht sich die Zeit nie. Das Aquarium in Westerland bietet spannende Entdeckungen. Hier lässt sich der tropische und einheimische Meeresbewohner beobachten. Bei gutem Wetter sollte sich niemand eine Wanderung auf dem Klippenweg von Keitum nach Kampen entgehen lassen. Geschichtsinteressierte kommen im Sylter Heimatmuseum auf ihre Kosten. Hier erfährt man viel über das Inselleben vergangener Jahrhunderte. Auf Föhr lohnt sich ein Besuch des Friesischen Museums, das eine umfangreiche kulturhistorische Sammlung bietet. Im Kunstmuseum der Westküste sind Werke berühmter Maler wie Emil Nolde zu sehen. Auf Amrum sollte man sich das Öömrang Hüs nicht entgehen lassen, wenn man sich für das vergangene Leben in Nordfriesland interessiert. Naturliebhaber finden im Norden der Insel an der Odde großzügige Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.

Kugelbake Cuxhaven

Cuxhaven

Das Nordseeheilbad Cuxhaven liegt am westlichen Ufer der Elbmündung. Die Stadt ist auch als Standort eines der wichtigsten deutschen Fischereihäfen bekannt. Bereits um 1570 entstand an der Elbmündung eine Siedlung. Bis 1937 gehörte Cuxhaven zu Hamburg und hat heute rund 49.000 Einwohner. In Duhnen finden wir die schönsten Strände der Stadt, die sowohl bei den Einheimischen als auch bei ihren Gästen beliebt sind. Seit 1964 hat Cuxhaven den Status eines staatlich anerkannten Seebades.

Sehenswert in Cuxhaven

In der Altstadt steht das Schloss Ritzebüttel. In den historischen Mauern ist das Stadtmuseum untergebracht. Am Hafen gilt die Alte Liebe als Markenzeichen. Im Stadtteil Döse lädt der Kurpark zum Flanieren ein. Weithin sehenswert ist die Kugelbake, eine 30 Meter hohe Holzkonstruktion, die einst als Seezeichen diente. Der historische Gebäudekomplex der Hapag-Hallen erinnert an die Tausenden von Auswanderern, die in Amerika ihr Glück suchten. Etwa 13 km nordwestlich von Cuxhaven liegt die Insel Neuwerk, die eigentlich zu Hamburg gehört. Man kann sie bei Ebbe mit einem angenehmen Spaziergang erreichen. Interessant ist hier neben dem ältesten Leuchtturm Deutschlands auch der Friedhof der Namenlosen, auf dem vom Meer angespülte unidentifizierte Tote begraben liegen.

Friedrichskoog Hafen

Friedrichskoog

Die Stadt Friedrichskoog liegt im Südwesten des Distrikts Dithmarschen und hat 2.500 Einwohner. Die Stadt erstreckt sich über das recht fruchtbare Moor von Süderdithmarschen. Die Salzwiesen werden, mit Ausnahme von Naturschutzgebieten, sehr intensiv beweidet. Friedrichskoog wurde nach dem dänischen König Friedrich VII. benannt und entstand Mitte des 19. Jahrhunderts durch Eindeichung. Zum Stadtgebiet gehört auch das in den 1930er Jahren eingedeichte Dieksanderkoog, das von den Nationalsozialisten als Mustersiedlung genutzt wurde. Die Stadt ist weithin bekannt für ihre Siegelstation, die 1985 ihre Tätigkeit aufnahm. Hier werden verwaiste Robbenbabys aufgezogen und später wieder in der Nordsee ausgesetzt.

Sehenswert in Friedrichskoog

Der Tourismus spielt in Friedrichskoog eine führende Rolle. Auch wenn die Stadtstrände keine privilegierten Klassen haben, so ist sie doch rustikal maritim und immer eine Reise wert. Der Deich liegt direkt am Wattenmeer und bietet sich ideal für ausgedehnte Wattwanderungen an. Im Hafen ankern Krabbenkutter. Zahlreiche Besucher kamen nach Friedrichskoog, wenn die jährliche Kutterregatta stattfindet. Entlang des 1935 erbauten Küstenhochwasserschutzdammes Trischendamm finden im Sommer viele Veranstaltungen statt. Ein Markenzeichen der Stadt ist die Hochzeitswindmühle. Kleine Urlaubsgäste kommen in den Genuss eines Besuchs im Indoor-Vergnügungspark, der in Form eines Wals gestaltet ist und mit seinen 2.500 Quadratmetern jede Menge Abwechslung verspricht.



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